Was, wenn…

Was, wenn das Virus für die Menschen im allgemeinen längst nicht so gefährlich wäre, wie für die Politik und die Regierenden der Welt im besonderen?

Denn am Ende einer ruhigen und hysteriefreien Überlegung – so wir dazu noch in der Lage sind – könnte die Erkenntnis stehen, dass unsere Gesundheitssysteme über die Jahre neoliberaler Idiotie permanent unterfinanziert und kaputtgespart wurden, und dass unsere Regierungen trotz zahlreicher Warnungen allesamt schlecht bis gar nicht auf die sich abzeichnende Pandemie vorbereitet waren. So konnte und kann ein Virus, der doch vergleichsweise gar nicht so enorm aggressiv scheint, unsere Gesundheitssysteme an den Rand des Zusammenbruchs bringen und weit mehr Menschenleben kosten als es seiner Gefährlichkeit entspräche.

Deshalb sind die dann allerorts in Panik getroffenen, oftmals hypertrophen Maßnahmen überhaupt nötig, deshalb wird das Virus auch weiterhin dämonisiert, deshalb werden die Menschen weniger mit Fakten informiert als mit Emotionen gefüttert, deshalb werden immer neue Maßnahmen erfunden, um die Panik am Köcheln zu halten und vom eigentlichen Versagen abzulenken.


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